Gleichstellung am Berufskolleg Niederberg

Art. 3 Abs. 2 GG

„Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“

Eine besondere Rolle zur Beachtung dieses Grundsatzes fällt hierbei der Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen sowie ihrer Stellvertreterin zu.

Im § 15 des Landesgleichstellungsgesetz ist geregelt, dass jede Dienststelle mit mindestens 20 Beschäftigten eine Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen und eine Stellvertreterin bestellt. Ihr Aufgabenfeld umfasst unterschiedliche Gebiete, z. B. ist die Ansprechpartnerin auf der Personalebene zu beteiligen. Dies bedeutet, dass sie ein stimmberechtigtes Mitglied in der Auswahlkommission für Lehrereinstellungen ist. Weitere Beteiligungen finden bei Fragen von Dienstreisen oder vorhersehbarer, längerfristiger Mehrarbeit statt.

Darüber hinaus kann sich die Ansprechpartnerin für Gleichstellungsfragen bei weiteren schulischen Handlungsfeldern einbringen, z. B. indem sie die Schulleitung bei verschiedenen Entscheidungen berät.

Eine weitere wichtige Aufgabe ist zudem die Information des Lehrerkollegiums über den Frauenförderplan.

Weiterhin nimmt die Ansprechpartnerin regelmäßig an für sie relevanten Fortbildungen teil.

Im besonderen Fokus liegen jedoch nicht nur die Kolleginnen sondern auch die Schülerinnen des BKN. So nehmen diese regelmäßig am Girls’ Day teil.

Somit findet insgesamt am Berufskolleg Niederberg Gender Mainstreaming seine Berücksichtigung, d. h. die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern werden bei allen gesellschaftlichen Vorhaben berücksichtigt.

Bei Fragen zur Gleichstellung und Anregungen wenden Sie sich vertrauensvoll an Frau N. Paas