MUT machen, IDEEN geben, VISIONEN entwickeln

Mut machen, Ideen geben, und Visionen entwickeln - dies sind feste Bestandteile des Talentscouting Programms an unserem Berufskolleg. Seit August 2016 hat sich unsere Schule das Talentscouting auf die Fahne geschrieben. Ein Projekt des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen.

An jedem dritten Montag  im Monat ist Talentscout Judith Quester im Berufskolleg und bietet den Schülerinnen und Schülern individuelle Begleitung auf ihrem Weg in Studium, Ausbildung oder Beruf. Dabei richtet sich das Angebot an Schülerinnen und Schüler, in denen Potenzial schlummert, welches sie selber nicht wahrnehmen oder durch äußere Einflüsse bestimmt, nicht entfalten können.

Die Schülerinnen und Schüler können die Einzelberatungen im Berufskolleg nutzen, oder zu Beratungen in das Talentscout Büro an der Hochschule Bochum kommen. In den ergebnisoffenen Gesprächen werden die Schülerinnen und Schüler zu eigenverantwortlichem Handeln motiviert, um selbst gesteckte Ziele zu erreichen und mutig ihrem Schulabschluss entgegenzublicken. Damit die Schülerinnen und Schüler sich möglichst vielfältig erproben können und sie Schritt für Schritt ihre Zukunftsplanung konkretisieren, kann Judith Quester auf ein breites Netzwerk, der bisher sieben teilnehmenden Hochschulen und weitere 30 Talentscouts, zurückgreifen.

An der Schule wird Judith Quester tatkräftig von Christian Hoppe und allen anderen Lehrkräften unterstützt. Das Projekt ist bereits nach einem knappen Jahr fester Baustein der breit angelegten Berufsorientierung des Berufskollegs geworden.


TALENTSCOUTING allgemein

Im Talentscouting-Programm des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen werden Schülerinnen und Schüler der Oberstufen von Gymnasien, Gesamtschulen und Berufskollegs individuell in der Phase der Studien- und Berufsorientierung begleitet.

Ziel des Ministeriums ist es Chancengleichheit herzustellen, indem nicht die familiären Hintergründe oder die soziale Herkunft über den weiteren Bildungsweg entscheiden, sondern die Talente und Fähigkeiten. Es begleitet vorrangig Schülerinnen und Schüler aus Nichtakademikerhaushalten, denen oft eine fachliche und persönliche Unterstützung oder der Mut fehlen, ein Studium in Betracht zu ziehen. Orientiert an dem Vorbild der Westfälischen Hochschule hat das Ministerium das Talentscouting Programm im ersten Schritt auf sechs weitere Hochschulen im Ruhrgebiet ausgeweitet. Neben der Hochschule Bochum haben sich die Ruhr-Universität Bochum, die Technische Universität und die Fachhochschule Dortmund, die Hochschule Ruhr West und die Universität Duisburg-Essen über einen Wettbewerb für das Programm qualifiziert. Jährlich stehen den insgesamt sieben Hochschulen bis 2020 insgesamt ca. 6,4 Millionen Euro zur Verfügung. In einer weiteren Ausschreibung haben sich sieben weitere Hochschulen in Nordrhein-Westfalen für das Programm qualifiziert.

In Bochum setzten die Hochschule Bochum und die Ruhr-Universität auf eine enge Zusammenarbeit. Ihre Teams werden als „Bochumer Scouts“ dem Talentscouting Programm im Stadtgebiet Bochum und im Ennepe-Ruhr Kreis ein Gesicht geben.


"Es sind nicht die Einser-Schüler, die wir suchen....!"

Lesen Sie hier weiter!