Berufsinformationsveranstaltung und Tag der Offenen Tür am Berufskolleg Niederberg
Die Vorbereitungen am BkN laufen auf Hochtouren: Am 12. November öffnet das Berufskolleg in der Langenbergerstraße von 14.-18.00 Uhr erneut seine Pforten für die BIV, die größte Berufsinformationsveranstaltung ihrer Art im Kreis Mettmann.
Das Besondere: Neben einer Vielzahl namhafter Firmen und Institutionen, Hochschulen und Universitäten, die sich den 1500 eingeladenen Schülerinnen und Schülern in den Räumlichkeiten des Berufskollegs Niederberg vorstellen, stehen Vertreterinnen und Vertreter aus insgesamt 150 Berufsgruppen für Einzelgespräche zur Verfügung, um sehr persönliche und unmittelbare Einblicke in ihren beruflichen Alltag geben.
„Diese Informationen aus erster Hand, die Gespräche, in denen Fragen ungefiltert gestellt werden können, um herauszufinden was sich hinter einem Berufsbild wirklich verbirgt, wie dessen Arbeitsalltag aussieht und welchen Herausforderungen man sich vielleicht stellen muss - das unterscheidet die BIV von vielen anderen Veranstaltungen dieser Art,“ erläutert Fachlehrerin und verantwortliche Organisatorin Larissa Kretschmer das Konzept hinter der 2010 vom Arbeitskreis weiterführender Schulen ins Leben gerufenen Veranstaltung.
„Erstmals sind auch Auszubildende zahlreicher Handwerksbetriebe sowie Studierende dabei, die aus ihrem beruflichen und universitären Leben erzählen“, ergänzt Schulleiter Frank Flanze und lobt das große Engagement aller freiwillig Mitwirkenden.
Eine sinnvolle Ergänzung findet die BIV seit drei Jahren durch den Tag der Offenen Tür am BKN. Interessierte können sich über die insgesamt 29 unterschiedlichen, Bildungsgänge aus den Bereichen Technik sowie Wirtschaft und Verwaltung informieren. Die mit dem Gütesiegel Digitale Schule ausgezeichnete Bildungseinrichtung wartet u.a. mit Smartboards in allen Klassenräumen, IPads für einen Großteil der Lernenden, einem 3D-Drucker und CnC-Maschinen der neuesten Generation auf.
„Es gelten die 3G-Regel sowie die Maskenpflicht. Die Besuche der Schülerinnen und Schüler sind zeitlich gestaffelt und über alle Etagen des Gebäudes verteilt, um sicherzustellen, dass die notwendigen Abstände stets eingehalten werden können, erklärt Flanze das Hygienekonzept.
Die Besten der Industrie und Handelskammer Düsseldorf

Das Fanprojekt Wuppertal am BkN

Das Fanprojekt Wuppertal hat das BkN mit einem Workshop zu Flucht und Integration besucht. Ein junger Iraner hat dabei seine Beweggründe, seine Flucht und seine aktuelle Lebenssituation beschrieben. Für die Schüler*innen war diese Erfahrung nicht nur lehrreich, sondern auch sehr emotional. So manchem standen Tränen in den Augen. Die Schüler*innen äußerten außerdem, dass Sie nun über so manches voreilig getroffene Urteil nochmal nachdenken müssten.
Wir danken dem Fanprojekt Wuppertal herzlich für diese sehr gelungene Veranstaltung.




Auszeichnung des Bk Niederberg als „Digitale Schule“ in Nordrhein-Westfalen 2021
Düsseldorf/Berlin, 8. September 2021.
107 Schulen aus Nordrhein-Westfalen wurden heute in einer Onlineveranstaltung von der Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen, Yvonne Gebauer und von unserem Vorsitzenden Thomas Sattelberger als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Davon erhielten 22 Schulen das erste Mal die Auszeichnung und weitere 85 Schulen wurden nach dreijähriger erfolgreicher MINT-Profilbildung erneut mit dem Signet „MINT-freundliche Schule“ geehrt. Darüber hinaus wurden 66 Schulen, davon 36 erstmalig, als „Digitale Schule“ geehrt.
Die Ehrung der „MINT-freundlichen Schulen“ in Nordrhein-Westfalen steht unter der Schirmherrschaft der Kultusministerkonferenz (KMK), die Ehrung der „Digitalen Schulen“ steht unter der Schirmherrschaft der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, Staatsministerin Dorothee Bär.
Bitte klicken Sie hier für die gesamte Pressemitteilung.
Bitte klicken Sie hier für das Grußwort der Schulministerin Yvonne Gebauer.
Wir erhalten die Auszeichnung "Digitale Schule"!
Die letzten beiden Jahre haben noch einmal deutlich gemacht, wie überraschend das Leben auf den Kopf gestellt werden kann - Homeschooling wurde als Begriff einer breiten Bevölkerung bekannt und das Stichwort Digitalisierung ist in aller Munde.
Das Berufskolleg Niederberg wurde jetzt von der Staatministerin Dorothee Bär, der Beauftragten der Bundesregierung für Digitalisierung, für seine bisherigen erfolgreichen Umsetzungen zur Digitalisierung als „Digitale Schule“ ausgezeichnet.
Was heißt das konkret? Medienkompetenzschulung sowohl in den allgemeinbildenden Fächern als auch im Fachunterricht, Schulung an und mit digitalen Endgeräten sowie die Schulausstattung des BkN sind auf höchstem Niveau angesiedelt.
Das schuleigene Schülerlabor, iPad-Klassen in der zweijährigen Höheren Berufsfachschule sowie den Kaufleuten für Büromanagement, Whiteboards und Multifunktionsdisplays statt Tafeln, über 500 PC in den Schulräumen, „moodle“ als Plattform für den virtuellen Unterricht und als Ergänzung des Präsenzunterrichts sowie ein digitaler Stundenplan sind hier zu nennen.
Dies alles ist Bestandteil der Bildungsgänge auch abseits der fachspezifischen Bildungsgänge mit dem Schwerpunkt Informatik, wie unsere „Informationstechnischen Assistenten“, die z. B. an anderen Schulen Schülerinnen und Schüler im Fach Informatik unterrichten. Hier besteht eine enge Zusammenarbeit mit regionalen Firmen und dem „Campus Velbert/Heiligenhaus“. Schulweites freies W-LAN rundet die umfassende digitale Ausstattung ab.
„Digitalisierung ist bei uns Chefsache“, so Christian Hoppe, Stellvertretender Schulleiter, der als Informatik-Lehrer die Digitalisierung der Schule gemeinsam mit den anderen Fachkollegen umsetzt.
Die Coronapandemie hat gezeigt, wie wichtig Digitalisierung auch für die Entwicklung der Berufe ist.
Auf die Auszeichnung als „Digitale Schule“ sind wir besonders stolz, denn sie zeigt uns auch: „Wir sind auf dem richtigen Weg!“, sagt Herr Hoppe. Dass die Verleihung der Auszeichnung aufgrund der aktuellen Coronasituation nur auf digitalem Wege stattfinden kann, unterstreicht noch einmal die Relevanz.
WET
Berufskolleg Niederberg rüstet seine Bibliothek um (Artikel aus der RP-Online)
Niederberg. Internationale Förderklassen: Dem Berufskolleg ist es wichtig, das Interesse an neuen Sprache auch in Zeiten von Corona und Homeschooling wach zu halten.
(RP/köh) „Hast Du viele Wörter nachgeschlagen?“, Nina Klinkert, Lehrerin für Deutsch und Sozialwissenschaften, stellt diese Frage häufig, wenn ihre Schülerinnen und Schüler der beiden Internationalen Förderklassen ihre aus der neu eingerichteten Bibliothek entliehene Lektüre zurückbringen.
Heute ist es Alketa, die den Bestseller „Der Teufel trägt Prada“ zurück ins Regal stellt. Ohne Deutschkenntnisse kam die heute 18- jährige aus dem Kosovo nach Deutschland. Im Sommer wird sie, wie viele ihrer insgesamt 23 Mitschülerinnen und Mitschüler des 2015 eingerichteten Bildungsgangs, das Berufskolleg nach zwei Jahren mit dem Hauptschulabschluss nach Klasse 9 und offensichtlich guten Deutschkenntnissen verlassen. Ihr „Nö, eigentlich nicht. Die meisten kannte ich“, klingt jedenfalls schon sehr selbstverständlich.
„Corona ist schuld“, erklärt die Lehrerin für Deutsch und Sozialwissenschaften lächelnd. „Uns war es wichtig, das Interesse an der für sie neuen Sprache auch in Zeiten von Corona und Homeschooling wach zu halten. Auf Ebay und im privaten Umfeld habe ich nach Bücherspenden gesucht, um meine Schülerinnen und Schüler aus den beiden Internationalen Förderklassen auch abseits des Unterrichts mit spannendem Lesestoff zu versorgen.“ Das enorme Interesse habe sie dann motiviert immer weiter zu machen.
Mittlerweile werden die Schülerinnen und Schüler wieder im Präsenzunterricht unterrichtet. Oft kommt es vor, dass sich diejenigen, die ihre Aufgaben im Unterricht bereits gelöst haben, ruhig hinsetzen, um in einem Buch zu lesen.
Dass der Verleih nun künftig ganz professionell und PC-gesteuert abgewickelt wird, ist den angehenden Informationstechnischen Assistenten des Berufskollegs Niederberg zu verdanken.
Über mehrere Wochen hat die Klasse 18IT im Rahmen eines internen Wettbewerbs eine Software für die mittlerweile 450 Bücher umfassende Büchersammlung entwickelt, die sich mit jeder professionellen Bibliothekssoftware messen kann, versichert Klassenlehrer Michael Thomas und hebt die große Hilfsbereitschaft und Motivation der Schüler des informationstechnischen Bildungsgangs hervor, die dies möglich gemacht hat.
RP-Online vom 06.Juni 2021
https://rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/elektronische-unterstuetzung-fuer-schueler_aid-58932833
Projektpräsentationen der Fachschule für Wirtschaft
Studierende erhalten ihren Ausbilderschein!

Auch in Corana-Zeiten erweitern unsere Bachelor-Kandidaten*innen der Fachschule für Wirtschaft nach dem erfolgreichem Abschluss der Ausbildereignungsprüfung im Mai 2021 den Kreis der Ausbilderinnen und Ausbilder in der Region Niederberg.
Wir gratulieren herzlich!!!
Schüler der 18IT entwickeln Bibliothekssoftware für unsere internationalen Klassen

Seit ein paar Monaten wird das Lernen der deutschen Sprache am BkN intensiviert. Die Schüler*innen unserer internationalen Klassen entdecken die Freude am Lesen und unter der Federführung von Frau Klinkert wurde eine kleine Bibliothek eingerichtet, damit sich die Schüler*innen nach Herzenslust Bücher ausleihen und ihre Deutschkenntnisse vertiefen können. Diese Bücher sind durch Internetauktionen und Spenden aus dem Kollegium zusammengekommen.
Was bisher jedoch noch fehlte, war eine professionelle Ausleihsoftware. Also haben wir uns an die Oberstufen der informationstechnischen Assistenten gewandt. In einem kleinen Wettbewerb unter Betreuung von Herrn Thomas wurden von den Schüler*innen der 18IT verschiedene alternative Programme geschrieben. Aus den verschiedenen Lösungen haben wir uns im Team für die von Christian Behr und Denis Ubrich aus der 18IT1 entwickelte Ausleihsoftware entschieden.
Am Donnerstag, den 29.04.21 fand die offizielle Übergabe an Frau Klinkert und die Schüler*innen der IFK1 statt.
Herzlichen Dank für die tolle Arbeit!
Cordula Koge, Abteilungsleiterin Integration
PS: Bücherspenden werden weiterhin gerne angenommen!


Berufskolleg-Absolventen sparen an der FH ein Jahr (WAZ)
Kooperationsvertrag: Staatlich geprüfte IT-Assistenten können direkt ins dritte Semester angewandte Informatik wechseln.
Velbert. Nach der (Berufs-)Schulzeit am kreiseigenen Berufskolleg Niederberg (BkN) in Velbert an die Mettmanner Fachhochschule der Wirtschaft (FHWD) wechseln und dort in nur zwei Jahren den Bachelor of Science erlangen – das macht eine neue Zusammenarbeit möglich, die jetzt für die beiden Partner Frank Franze und Prof. Dr. Andreas Brandt mit ihren Unterschriften unter dem geschlossenen Kooperationsvertrag besiegelt haben.
Den dreijährigen Bildungsgang zum Informationstechnischen Assistenten gibt es an der Langenberger Straße bereits seit gut einem Jahrzehnt mit zwei Klassen und jeweils 25 Teilnehmer*innen pro Jahrgang, wie Schulleiter Flanze berichtet.
Der ganze Artikel finden Sie hier.
Berufskolleg Niederberg und Fachhochschule der Wirtschaft Mettmann unterzeichnen Kooperationsvertrag
Nach der Schule in zwei Jahren zum Bachelor of Science!
Wer glaubte, in Schule und Hochschule drehe sich derzeit alles um den Umgang mit der Pandemie, wurde gestern in Velbert eines Besseren belehrt. Nach vielen Monaten intensiver Vorarbeit besiegelten das Berufskolleg Niederberg und die Mettmanner Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) ihre Zusammenarbeit jetzt mit einem umfassenden Kooperationsvertrag.
Absolventen und Absolventinnen des Velberter Bildungsgangs Staatlich Geprüfter Informationstechnischer Assistent können nach bestandener Prüfung ab sofort direkt in das 3. Fachsemester des Bachelorstudiengangs Angewandte Informatik der Hochschule in Mettmann wechseln und damit bereits nach nur zwei weiteren Studienjahren den Bachelor of Science erlangen, statt in den sonst üblichen drei Jahren.
„Das ist ein echter Zugewinn für unsere Schülerinnen und Schüler, und wir freuen uns, gemeinsam mit der FHDW damit einen Beitrag zur wichtigen Verzahnung von Schule und Studium zu leisten“, so Frank Flanze, Schulleiter am Berufskolleg Niederberg.
Nach seinem Abschluss an der Realschule kam Stefanos mit 16 Jahren und einer Vorliebe für alles, was mit Computern zu tun hat, ans Berufskolleg Niederberg. In diesem Jahr, also drei Jahre später, wird er seine Prüfung zum Staatlich Geprüften Informationstechnischen Assistenten absolvieren, hat also mit nur 19 Jahren bereits gleichzeitig die Fachhochschulreife und einen staatlich anerkannten Berufsabschluss erlangt. Sein Plan ist es, danach das Bachelorstudium in Mettmann zu absolvieren. Mit nur 21 Jahren kann Stefanos dann sowohl einen anerkannten Berufs- als auch Hochschulabschluss im gefragten IT-Bereich vorweisen.
Dass die Studierenden ein Jahr Zeit und Geld sparen, lässt auch nach Ansicht des Leiters der Hochschule, Prof. Dr. Andreas Brandt, den Hochschulabschluss für viele motivierte und wissensdurstige Schülerinnen und Schüler in greifbare Nähe gelangen. „Die FHDW kooperiert eng mit zahlreichen Unternehmen in der Region. Der Nachwuchsbedarf an kompetenten IT-Fachleuten ist groß, und die Studierenden werden von unserer Hochschule oft direkt in die Unternehmen geholt.“
Für das kommende Schuljahr bietet der IT-Bildungsgang am BkN noch einige Restplätze an. Unter 02051-3106-0 können sich interessierte Schülerinnen und Schüler an den Bildungsgangleiter, Herrn Stefan Häring, wenden.
Weitere Informationen: Sabine Bauer, Pressearbeit, 02051-3106-0
Beratung und Anmeldung am Berufskolleg Niederberg online, per Telefon oder Videochat

In diesem Schuljahr ist alles anders. „Aufgrund der coronabedingten Schulschließungen können wir zurzeit niemanden persönlich und vor Ort zu den diversen Optionen und zum Anmeldeverfahren an unserer Schule beraten, Möglichkeiten zum direkten Austausch mit uns gibt es aber trotzdem“, erläutert Studiendirektor Michael Koepsell die derzeitige Situation am BkN in Velbert.
Tatsächlich sind die Lehrkräfte des Berufskollegs in der Langenberger Straße am 29. Januar von 12.00 bis 16.00 Uhr und am 30. Januar in der Zeit von 10.0 bis 13.00 Uhr telefonisch und auf Wunsch auch per Videochat erreichbar, um interessierte Schülerinnen und Schüler, deren Eltern sowie Berufstätige mit dem Wunsch nach Weiterbildung individuell und persönlich zu beraten. Zehn unterschiedliche Durchwahlnummern wurden dafür eingerichtet. Wer nicht nur hören, sondern auch sehen möchte, kann auf Wunsch per Videokonferenz seine Fragen adressieren.
„Die Gespräche im Vorfeld der Anmeldungen sind uns sehr wichtig, denn nicht alle wissen schon genau, wie es nach der Sekundarstufe I für sie weitergehen soll. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern überlegen wir dann, ob und welcher der 29 Bildungsgänge an unserer Schule am besten zu den Neigungen und Zukunftsplänen passt“, so Schulleiter Frank Flanze und verweist auf die Internetseite des BKN www.bknv.de, auf der alle Bildungsgänge erläutert sowie sämtliche Telefonnummern zu finden sind.
Schülerinnen und Schüler, die sich bereits für einen Bildungsgang am Berufskolleg Niederberg entschieden haben und kein Beratungsgespräch wünschen, können sich ab dem 29. Januar erstmals auch nur per Schülerportal www.schueleronline.de anmelden. Die weiteren, für die erfolgreiche Anmeldung notwendigen Unterlagen sind auf dem Postweg einzureichen.
Der Weihnachtskonvoi rollt - Wir spenden 131 Weihnachtspäckchen für notleidende Kinder
131 Päckchen haben die Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Niederberg für die Aktion "Weihnachtskonvoi" gepackt. Die Aktion der Service-Clubs Round Table und Ladies Circle ist vor neun Jahren ins Leben gerufen worden. Seitdem findet alljährlich eine große Spendenaktion statt. Beschenkt werden Kinder in entlegenen Gebieten Bulgariens, Moldawiens, Rumäniens und der Ukraine, die sonst wohl keine Weihnachtsgeschenke zu erwarten hätten. Das Berufskolleg beteiligt sich seit einigen Jahren an der Aktion. Jedes Jahr kommen mehr Päckchen zusammen, was auch ein Verdienst der aktiven Schülervertretung am Kolleg ist.
Artikel aus dem SuperTIPP Velbert/Heilligenhaus vom 21.Nov.2020

Schüler des Berufskolleg Niederberg ausgezeichnet!
Jedes Jahr messen sich die Besten ihres Faches im Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks. Unser ehemaliger Schüler Jonas Bergfeld erreichte hierbei den ersten Platz im Kammerbezirk Düsseldorf sowie den sechsten Platz auf Landesebene im Wettbewerbsberuf „Kaufmann für Büromanagement“. Wir gratulieren ihm ganz herzlich zu dieser herausragenden Leistung.

Neue Doppelqualifikation am BkN - Das Berufskolleg Niederberg und die Schlüsselregion e.V. setzen ein gemeinsames Ausbildungskonzept in die Tat um.
„In Zeiten wie diesen ist es gut, wenn man sich etwas Besonderes vornimmt, etwas, das ermutigt und motiviert“, begrüßt Frank Flanze die insgesamt 20 Auszubildenden, die sich an diesem Tag unter Einhaltung aller geltenden Hygieneregeln im Hörsaal des Berufskollegs an der Langenberger Straße versammelt haben.
Drei Jahre lang werden die Azubis aus den unterschiedlichsten Berufsbereichen den neu eingerichteten Bildungsgang zur „Doppelqualifikation Ausbildung & Fachhochschulreife“ am BkN besuchen und damit parallel zu ihrer Ausbildung die Hochschulzugangsberechtigung erwerben.
Christopher Hake ist Auszubildender der Firma BKS GmbH und einer von Ihnen. „Find ich super, dass man hier jetzt gleichzeitig mit der Ausbildung auch die Fachhochschulreife machen kann. Und einmal pro Woche von 17 bis 20 Uhr zusätzlichen Unterricht, das ist echt machbar“, so der angehende Elektroniker für Betriebstechnik. Nach seinem Realschulabschluss habe er erst mit dem Abitur angefangen, dann abgebrochen und eine Ausbildung begonnen. Jetzt habe er aber entschieden, sich doch alle Wege offenzuhalten und neben der Ausbildung den Abschluss zu machen.
Für viele Schülerinnen und Schüler stellt sich mit bestandener Fachoberschulreife die Frage, welcher Weg danach der richtige für sie ist, berichtet Frank Flanze, Schulleiter am BkN. Zahlreiche von ihnen entschieden sich dann, weiter die Schule zu besuchen, anstatt eine fundierte Ausbildung zu beginnen. Eine Vielzahl von Ausbildungsplätzen blieben auf diese Weise bislang unbesetzt. „Das wollten wir ändern. Gemeinsam mit Dr. Thorsten Enge von der Schlüsselregion haben wir deshalb im vergangenen Jahr ein Konzept erarbeitet, das beides ermöglicht, Ausbildung und Hochschulzugangsberechtigung“, sagt Studiendirektor Michael Stübs und lobt die langjährige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Vertretern des Unternehmerverbandes.
Drei Jahre lang stehen zusätzlich zum normalen Berufsschulunterricht vier Unterrichtsstunden pro Woche die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch und Naturwissenschaften auf dem Lehrplan. Am Ende des dritten Ausbildungsjahres. findet dann die Fachhochschulreifeprüfung statt.
Immer mehr Unternehmen vor Ort ziehen bereits mit und bieten eine Ausbildung mit der Möglichkeit dieser Doppelqualifikation an. „Das ist eine Win-win-Situation. Die Schülerinnen und Schüler qualifizieren sich weiter, die Unternehmen können mit einer steigenden Zahl qualifizierter Bewerber und Bewerberinnen rechnen“, so Studiendirektor Michael Stübs. „Durch eine Kooperation nutzen auch bereits Berufsschülerinnen und -schüler des Berufskollegs Neandertal diese Chance. Diese Art der Kooperation freut uns besonders“, ergänzt Studiendirektor Michael Koepsell.
Anmeldungen bei StD Michael Stübs, 02051-3106-0
Sprechtag am Dienstag, 10.11.2020 - Wir rufen Sie an!

Unter den derzeitigen Corona-Bedingungen bieten wir Ihnen dieses Jahr erstmalig einen neuen Service!
Falls Sie es wünschen ruft Sie die Klassenleitung in der Zeit von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr für ein Gespräch über den Leistungsstand sowie die Entwicklungsmöglichkeiten der jugendlichen Schülerinnen und Schüler und Auszubildenden an!
Nutzen Sie diese unkomplizierte Möglichkeit und benennen Sie der Klassenleitung im Vorfeld ein Zeitfenster und eine Telefonnummer, unter der Sie erreichbar sind!
Die Möglichkeit des persönlichen Gespräches in der Schule muss unter den jetzigen Corona-Bedingungen leider entfallen!
Schreiben Sie uns an: info@berufskolleg-niederberg.de
Hurra, wir sind nun „Schule der Zukunft“!

Auszeichnung für das Berufskolleg Niederberg in Sachen Nachhaltigkeit vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen.
Berufskolleg Niederberg – Eine „Schule der Zukunft“
Seit mehreren Jahren werden am Berufskolleg Niederberg (BkN) Themen wie Klimaschutz, Energiewende, nachhaltiger Konsum und internationale Zusammenarbeit mit Entwicklungsländern im Unterricht und im Schulalltag thematisiert. „Was lag da näher, als auch an der landesweiten Kampagne ‚Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit‘ teilzunehmen“, so Mark Westerhoff, Initiator am BkN.
2016 hat dann Alles angefangen: Viele Workshops und Informationsveranstaltungen wurden besucht, Ideen gesammelt, diskutiert und umgesetzt. „Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerkollegium setzen sich gemeinsam dafür ein, Umweltschutz nachhaltig umzusetzen“, sagt Nina Klinkert, Politiklehrerin am BkN.
Unsere Internationale Förderklasse 20IFK1, mit Schülerinnen und Schülern aus den unterschiedlichsten Herkunftsländern, erstellte im Werkstattunterricht Nistkästen für Insekten und Bienen.
Die Idee dahinter: Da viele ursprünglichen Lebensräume der Tiere zerstört wurden und nicht mehr existieren, brauchen die Bienen und Insekten neue Nistmöglichkeiten. Hier können künstliche Nisthilfen helfen.
Nach der „Handybox“ zum Recycling von alten Handys folgen nun also Bienen- und Insektenhotels. „Unser Berufskolleg Niederberg ist eine der wenigen Schulen im Umkreis, die noch eine nennenswerte Grünfläche besitzen. Diese Fläche wollen wir dazu nutzen, nicht nur unseren Schülerinnen und Schülern, sondern auch der Natur ein gutes Zuhause zu bieten“, sagt Frank Flanze, Schulleiter am Berufskolleg Niederberg.
Die bedeutsamen Themen Umweltschutz, Nachhaltigkeit, Ökologischer Fußabdruck wurden noch besser mit anderen Fächern verzahnt und in den Unterricht eingebunden.
So wurde eine Wildblumenwiese auf dem Schulgelände angelegt. Ferner hoffen wir im nächsten Jahr auf „ausgebuchte“ Bienenhotels und Insektennistkästen - Maßnahmen, die sich ergänzen sollen. So wird Umweltschutz durch Schülerhände für jeden auf dem Schulgelände sichtbar.
Elbonité und Erona aus dem Kosovo bei der Arbeit an den Insektennistkästen.
Die Auszeichnungsfeier sollte ursprünglich im Juni 2020 stattfinden, musste aber wegen der Corona-Situation abgesagt werden, sodass uns die Auszeichnung schließlich auf dem Postweg erreichte.
„Wir als Berufskolleg Niederberg wurden mit Stufe II - der zweithöchsten Stufe - als ‚Schule der Zukunft‘ ausgezeichnet, worauf wir wirklich stolz sind“ freut sich Frank Flanze. „Unsere Schülerinnen und Schüler haben ganze Arbeit geleistet und sich diese Auszeichnung redlich verdient“.
Die Kampagne wird mit Unterstützung des Nordrhein-westfälischen Umweltministeriums und des Schulministeriums von der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) koordiniert.
Ziel ist es, Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Alltag von Schulen, Kindertagesstätten und ihren außerschulischen Partnern zu tragen und dort zu verankern.
„Weitermachen“ ist die Devise, worin sich alle am Berufskolleg Niederberg einig sind - Der Weg bleibt das Ziel. Große Insektenhotels zum Aufstellen sind in Planung.
WET


Maskenpflicht im Unterricht
Weiterhin gilt jedoch eine Maskenpflicht in Schulgebäuden und auf den Schulgeländen außerhalb des Unterrichts. Die räumlichen Gegebenheiten in unseren Klassenräumen lassen vielerorts den notwendigen Mindestabstand nicht zu. Daher halten wir an unserer Schule nach Rücksprache mit dem Lehrerrat, der Schülervertretung und dem Eilausschuss der Schulkonferenz die freiwillige Verpflichtung zum Tragen von Masken im Schulunterricht auch am Sitzplatz über den 31.08.2020 hinaus aufrecht.
Projektpräsentationen der Fachschule für Wirtschaft


Sieht so die Zukunft aus?
Die Studierenden der Mittelstufe der Fachschule für Wirtschaft präsentierten ihre Projektergebnisse erstmalig nicht wie gewohnt vor Publikum im Hörsaal, sondern online per "Discord". Dieses Programm ermöglicht es, eine Präsentation oder andere Inhalte online zu streamen.
Die Studierenden und die Prüfer zeigten sich sehr zufrieden mit dieser neuen Art der Präsentation. Alle Beteiligten waren sich einig, dass dieses Format eine wichtige Qualifikation für zukünftige Anforderungen im Berufsleben ist.

Studierende erhalten ihren Ausbilderschein!


Auch in Corana-Zeiten erweitern Studierende der Fachschule für Wirtschaft nach dem erfolgreichem Abschluss der Ausbildereignungsprüfung im Juni 2020 den Kreis der Ausbilderinnen und Ausbilder in der Region Niederberg.
Wir gratulieren herzlich!
Studenten von Fachvortrag begeistert!

Im restlos gefüllten Hörsaal präsentierte Referent Bernd Dohmann unseren Fachschülern für Technik einen Fachvortrag zum Thema „Lean Management“. Dabei wurde der Lean-Management-Ansatz mit seinem japanischen Ursprung genauer unter die Lupe genommen. Es drehte sich um die spannende Frage, mit welchen Methoden Lean Management sowohl in der Produktion als auch in administrativen Bereichen konkret umgesetzt werden kann. Dabei stellte der Referent, der über weitreichende, internationale Erfahrung in leitenden Positionen verfügt, viele Praxisbeispiele dar. Die gezeigten Methoden führte er zu einer Tool-Box zusammen, mit der sich Prozesskosten konsequent senken und Durchlaufzeiten verkürzen lassen.
Er forderte die Studierenden auf, immer wieder nach Verbesserungspotentialen zu suchen und sich niemals mit dem IST-Zustand zufrieden zu geben: „Stillstand ist Rückschritt“!
Weitere Fachvorträge sind in Planung.
Blind-Date mit dem Ausbildungsbetrieb (RP-16.02.2020)

Die Ausbildungsbörse der Schlüsselregion brachte Unternehmen mit potentiellen Auszubildenden zusammen.
Was macht eigentlich ein Industriemechaniker täglich? Und wie sieht der Alltag einer Maschinen- und Anlagenführerin aus? Wer damit liebäugelt, 2020 eine Ausbildung in der Region zu beginnen und noch unentschlossen ist, oder noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz, der war am Freitag bei der Ausbildungsbörse der Schlüsselregion an der richtigen Adresse. Im Berufskolleg Niederberg, das für einen Teil der angebotenen Berufe auch den berufsschulischen Teil abdeckt, präsentierten sich elf Velberter und Heiligenhauser Unternehmen und ihre noch offen stehenden Ausbildungsplätze. Auch die FOM Hochschule informierte über ihr Bildungsangebot. „Viele Jugendliche sind noch unentschlossen, wie es nach der Schule weiter gehen soll und machen sich jetzt im laufenden Schuljahr noch einmal Gedanken“, weiß Torsten Enge, Geschäftsführer der Schlüsselregion. Der Unternehmerverband der hiesigen Betriebe hat sich deswegen nicht zufällig für einen Termin im Februar entschieden, um eine zweite Ausbildungsbörse, zusätzlich zu der im September, anzubieten: „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, noch einmal kurz nach der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse zur Ausbildungsbörse zu laden.“ Bereits im vergangenen Jahr hat die Schlüsselregion zum Treffpunkt für Unternehmen und potentielle Auszubildende noch früh im Jahr geladen und konnte etwa 250 Besucher begrüßen. „Zu den Terminen im September kommen dann noch einmal doppelt so viele Interessierte“, sagt Enge. Das Feedback aus den Unternehmen und von den Interessenten sei gut, der persönliche Kontakt und die niedrige Hemmschwelle bei der Kontaktaufnahme sei ein richtiger eingeschlagener Pfad. Zum Wochenende waren noch 61 Ausbildungsplätze für den Ausbildungsstart 2020 offen. Gut strukturiert aufgelistet, kann man die Angebote auf der Ausbildungs-Webseite der Schlüsselregion einsehen, doch sowohl Bewerber und Unternehmen sind sich sicher: Nichts schlägt das persönliche Gespräch zur Kontaktaufnahme. Und so könnten einige der Stellen nun bereits vergeben sein. Einen ersten Eindruck hat zum Beispiel auch Kevin Niggemeyer gewonnen. Er ist derzeit Student im Bauingenieurswesen: „Ich weiß aber noch nicht, ob es das Richtige für mich ist. Hier möchte ich einfach mal schauen und Einblicke gewinnen, welche Alternativen es gibt.“ Am Stand der Velberter Firma Vitz Federn erklärte ihm dabei Lisa Harms aus der Personalabteilung, wofür die Firma steht, welche Produkte sie herstellt und welche Ausbildungsmöglichkeiten Kevin hier vorfinden würde. Es war eins von vielen intensiven Gesprächen, die geführt wurden. „Ich würde mir natürlich wünschen, dass Interessenten eine Perspektive mitnehmen, im besten Fall natürlich eine Ausbildungsstelle und die Unternehmen gute Auszubildende finden“, sagt Enge. Er weiß: „Die gute Ausbildung der angehenden Fachkräfte ist enorm wichtig für unsere Region.“
RP - 16.02.2020 Henry Kreilmann
Neue nachhaltige Becher für die Cafeteria

Das Berufskolleg Niederberg setzt in der Cafeteria auf Nachhaltigkeit und ersetzt die Pappbecher. Die Idee dazu, die Mehrwegbecher in der Cafeteria einzusetzen, kam aus der Schülerschaft des Berufskollegs Niederberg in Velbert-Mitte.
Hier geht es zum gesamten Artikel der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung - vom 11.02.2020
Ausbildung zum Streitschlichter am BkN

Wenn viele Jugendliche miteinander lernen und Zeit miteinander verbringen, kann es auch mal zu Meinungsverschiedenheiten und Streit kommen. Als "Streitschlichter" versuchen unsere Schülerinnen und Schüler diese Streitigkeiten zu lösen, in dem sie als Moderatoren und Mediatoren die gegensätzlichen Parteien zu einer einvernehmlichen Lösung führen.
Ziele der Streitschlichtung:
Lösung von Streitigkeiten,Verbesserung des Schulklimas durch Verminderung von Spannungen und Feindseligkeiten, Stärkung von Schülerbeteiligungen und Förderung von Führungseigenschaften, Förderung von Kommunikation kritischem Denken und Fertigkeiten für das Privat- sowie Berufsleben, stärkere Partizipation der Schülerinnen und Schüler an der Schulgemeinde
Die hierzu erforderliche Ausbildung erfolgte Anfang Februar 2020 im Rahmen einer dreitägigen Blockveranstaltung.
Die Ausbildung zum Streitschlichter:
Die Ausbildung erfolgt in Form eines „Workshops“. Folgende Inhalte stehen hierbei im Vordergrund: Mögliche Ursachen von Spannungen und Streitigkeiten, Gefühle äußern, wahrnehmen und interpretieren, nonverbale Kommunikation, verbale Kommunikation (offene und verdeckte Kommunikation), Ich-Botschaften und aktives Zuhören, sich in andere hineinversetzen
Das Team der Streitschlichtung ist zur Verschwiegenheit verpflichtet. Alle Informationen der Streitbeteiligten werden vertraulich behandelt. Sie erreichen unsere Streitschlichtung über das Sekretariat.
Projekt im Einzelhandel: Wie die Velberter ihre Innenstadt beurteilen

Das hat uns auch irritiert“, sagt Leon Jané, einer der Schüler aus der Klasse 17EH des BKN, die die Umfrage ausgearbeitet und durchgeführt hat. „Denn eigentlich gibt es doch genug Bekleidungsgeschäfte.“ Marcus Stimler von der Industrie- und Handelskammer (IHK) glaubt die Antwort zu kennen: „Wir haben offenbar ein Marketingproblem: Die Kunden nehmen die Wirklichkeit anders wahr, als sie tatsächlich ist.“Auch andere Ergebnisse überraschen: So vermissen von den 156 befragten Passanten lediglich acht Prozent ein Kino in der Innenstadt, fast ein Drittel ist vollkommen zufrieden mit dem Angebot. Das drückt sich auch in den Schulnoten aus, die die Velberter der Fußgängerzone verpassen: Gut die Hälfte vergeben eine „1“ oder „2“.
Verzahnung von Online und stationärem HandelEin anderer wichtiger Punkt ist die Verzahnung von Online-Angeboten und stationärem Handel. Rund 70 Prozent halten es für unwichtig, dass die lokalen Händler auch einen Onlineshop vorhalten. „Ich würde auch eher zu den 70 Prozent gehören“, sagt BKN-Schülerin Vanessa Kanis. „Wenn ich in der Stadt bin, dann möchte ich da auch einkaufen. Und viele Geschäfte bieten den Service, Waren, die nicht vorrätig sind, nachzubestellen.“ Ein Mitschüler ergänzt: „Wenn ich online bestelle, dann möchte ich die Ware auch nach Hause geliefert bekommen und nicht erst in die Stadt fahren, um die Sachen abzuholen.“Was sich die angehenden Einzelhändler hingegen gut vorstellen können ist ein Angebot, wie es etwa in Mettmann bereits zu finden ist: Eine App, in der die Händler ihr Sortiment vorstellen. Wer beispielsweise nach Pullovern sucht, gibt den Begriff als Suchwort in der App ein und bekommt dann alle lokalen Geschäfte aufgelistet, die Pullover anbieten.So etwas in der Art findet auch Björn Musiol vom Handelsverband sinnvoll. Entweder eine solche App oder zumindest eine Optimierung für Online-Suchmaschinen. „Wenn ich in die Suchmaske zum Beispiel die Begriffe Jeans und Velbert eingebe, dann muss ich ganz oben in der Trefferliste lokale Händler finden – und nicht etwa den Onlineshop oder eine große Kette.“
Berufsschüler sollen Ergebnisse dem WiFö-Ausschuss vorstellen
Was den Velbertern – rund 60 Prozent der Befragten gehen zwei oder drei Mal pro Woche in die Innenstadt zum Einkaufen – besonders wichtig ist: Beratung, Kundenservice und Freundlichkeit. Auch das haben die Berufsschüler abgefragt.Die Ergebnisse fand auch Stefan Schuster sehr erhellend. Er vertrat die Wirtschaftsförderung der Stadt Velbert bei der Präsentation und lud die Schüler dazu ein, ihre Ergebnisse auch dem Ausschuss für Wirtschaftsförderung vorzustellen, „also den Politikern, die letztlich auch Entscheidungen treffen.“Das war dann eine weitere Überraschung für die angehenden Einzelhändler. Den Mienen nach zu urteilen werden sie die Einladung annehmen.
Hier geht es zum Artikel in der WAZ
WAZ 31.01.2020 - Sascha Döring
Brandschutz am Berufskolleg Niederberg

Acht Lehrerinnen und Lehrer unserer Schule und der Hausmeister wurden nun zum Brandschutzhelfer ausgebildet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben u.a. mit Rauchbrillen erlebt, wie schwer es ist, sich in einem verrauchten Gebäude zu orientieren. Es wurden verschiedene Fragestellungen bearbeitet, z.B.: Wie entstehen eigentlich Brände und viel wichtiger, wie kann man Brände und Rauchvergiftungen verhindern? Der Ausbilder Herr Wilkomsfeld von „Fit-For-Help“ konnte aufgrund langjähriger Erfahrung als Feuerwehrmann interessante Antworten geben. Abgerundet wurde der aufschlussreiche Nachmittag mit zahlreichen Löschübungen und dem Zertifikat „Brandschutzhelfer/in“.
Blutspendeaktion 2020

Am 23. Januar 2020 war zum wiederholten Male Blutspende- und DKMS Termin am BkN. Eine Kooperation zwischen unserer Schule und dem Deutschen Roten Kreuz, die jährlich in unserem Hause stattfindet und für beide Seiten viel Positives mit sich bringt.
Denn mit dem Thema Blutspende beschäftigen sich die Menschen häufig erst bei persönlicher Betroffenheit: Eine Krankheit oder ein Unfall im Freundeskreis oder in der Familie machen die Bedeutung schnell klar. Jeder kann in eine Situation kommen, in der er auf Blutkonserven angewiesen ist. Aber ohne Blutspende gibt es keine Blutkonserven.
Aus diesem Grund wurde die Aktion von der Schülerschaft auch mit einer hohen Bereitschaft angenommen. Das Rote Kreuz zeigte sich begeistert über die zahlreichen freiwilligen Spender, die während des gesamten Schultages teilnahmen.
Das Deutsche Rote Kreuz bedankte sich im Nachgang bei den Organisatoren unserer Schule und natürlich bei den zahlreichen Blutspendern!
Gleichzeitig haben sich 134 Schülerinnen und Schüler bei der DKMS registrieren lassen. Auch diesbezüglich sind wir stolz.
Informationen zu weiteren Blutspendeterminen finden Sie hier!
Britische Theatergruppe zu Gast am Bk Niederberg
Aufführung des White Horse Theatre
Am 20. Dezember war wieder die britische Theatergruppe "White Horse Theatre" an unserer Schule zu Gast. Das unterhaltsame Stück mit dem Titel "Salt and Vinegar" wurde von vier englischsprachigen Schauspielern aufgeführt. Im Zuschauerraum verfolgten alle Klassen unserer Höheren Berufsfachschule gespannt und amüsiert die Geschichte:
Tommy liebt Wendy – aber die hat nur Augen für Tommys sensiblen Freund Grant. Also schmiedet Tommy einen gemeinen Plan, um die Beiden zu trennen. Sein Plan funktioniert allerdings etwas zu gut und bald gerät die Situation außer Kontrolle...
Salt and Vinegar ist ein Stück über die erste Liebe – und die erste Eifersucht.
Textauszug aus 'Salt and Vinegar'
Tommy: I think I know Grant better than you do. He can’t handle it when a relationship gets too…close. It was the same with the girlfriend he had back at home two month ago –
Wendy: What? He had another girlfriend?
Tommy: Oh, didn’t he tell you? Oh god, I shouldn’t have said anything. I’m sure it was nothing. Forget I mentioned her.
Wendy: He had another girlfriend back home?
Tommy: I promised him I wouldn’t tell you. I’m sorry. I shouldnt have said anything about her.
Wendy: The bastard!
Tommy: Yeah, he’s treated you really badly, hasn’t he? You trusted him, didn’t you?
Wendy: That’s right, I trusted him.
Tommy: Look Wendy, I’m here for you. Forget Grant. I’ll look after you.
Berufsschüler beschenken Kinder aus Osteuropa (Rheinische Post)
Von Weihnachtspaketen und Klinikclowns
„Der Weihnachtspäckchenkonvoi hat gerade 70 Pakete bei uns abgeholt.“ Stolz liegt in Manal Sammatous Stimme, als sie über die jüngste, von der Schülervertretung initiierte Spendenaktion am Berufskolleg Niederberg spricht. „Die Pakete kommen Kindern in ganz entlegenen Gebieten von Osteuropa zu Gute. Manche von ihnen leben in Waisenhäusern, in Behinderteneinrichtungen oder auch in Familien, in denen es um das tägliche Überleben geht. Das ist an Extras nicht zu denken. Diesen Kindern wollen wir an Weihnachten eine Freude machen“, erklärt die Schülerin der Höheren Handelsschule das Prinzip des 2001 vom Service-Club Round Table ins Leben gerufenen ehrenamtlichen Projektes.
Fast 500 Euro spendeten die Schülerschaft, das Kollegium und Sekretariat sowie das Reinigungsteam des BKN. Davon wurden Spiel- und Malsachen, Kleidung und Hygieneartikel eingekauft und in Pakete verpackt, so Manal, die bedauert, dass sie übermorgen nicht mit im LKW sitzt, wenn sich dieser von Hanau aus auf die Reise nach Rumänien, Moldawien und in die Ukraine macht.
Dass die Schülerinnen und Schüler des Kaufmännischen und technischen Berufskollegs dabei aus ganz eigenem Impuls handeln, freut Schulleiter Frank Flanze besonders, und er erzählt von einem bevorstehenden Projekt der Klasse Kaufleute für Büromanagement. Diese hatte auf der zurückliegenden Berufsinformationsveranstaltung für das Catering gesorgt und fast 300 Euro eingenommen. Damit, so die Idee der Auszubildenden, wird nun ein Klinikclown finanziert, der auf der Kinderstation der Uniklinik Düsseldorf für Ablenkung und Freude sorgen soll.
SV sammelt 79 Kartons für den Weihnachtskonvoi

Ein fantastisches Ergebnis wurde erzielt. Sage und schreibe 79 Kartons wurden von der Schülervertretung mit gespendeten Inhalten gefüllt!
Vielen Dank an die SV und alle Helfer und Spender. Ein besonderer Dank geht auch an das Berufskolleg Bleibergquelle für ihre Spenden.
Weitere Informationen zum Weihnachtskonvoi finden Sie hier.
Müll vermeiden mit dem „Meer-Wert-Becher“!

Die Cafeteria des Berufskollegs Niederberg beteiligt sich an der Initiative MEER-WERT-BECHER der Einkaufsgenossenschaft BÄKO. D.h. ab dem 02. Dezember 2019 wird der Ausschank von Kaffee oder Cappuccino nur noch im umweltfreundlichen Mehrweg-Becher erfolgen und somit viel Verpackungsmüll vermieden!
Der gelbe Becher ist lebensmittelecht, geruchs- und geschmacksneutral, stapelbar und hält 400 Spülgänge in der Maschine aus.
Die Idee:
Gegen einen Pfand in Höhe von 1 Euro, erhalten die Schülerinnen und Schüler den MEER-WERT-BECHER und können diesen beim nächsten Mal wieder mitbringen. Im Tausch erhalten Sie dann den nächsten MEER-WERT-BECHER oder bekommen das Pfand zurück.
Dieses Prinzip gilt übrigens nicht nur für die Schul-Cafeteria, sondern in jedem Geschäft mit dem MEER-WERT-BECHER-Zeichen. Das sind aktuell 10 Bäckereien mit rund 150 Filialen in Velbert, Wuppertal und Umgebung, Tendenz steigend.
Auch das Radio Neandertal berichtete kürzlich von der Neuerung am BkN.
Das Interview mit Herrn El-Hadouchi und Frau Lyn Meckenstock finden Sie unter folgendem Link: https://www.radioneandertal.de/artikel/30102019-mehrwegbecher-400842.html
Ausbildung und Schule verbinden

Das Berufskolleg Niederberg und die Schlüsselregion bieten einen Infoabend für Schüler und Eltern an.
(RP) Künftig soll es möglich sein, parallel zu einer betrieblichen Ausbildung auch die Fachhochschulreife zu machen. Wie das funktioniert, zeigen das Berufskolleg Niederberg und der Unternehmensverband Schlüsselregion interessierten Jugendlichen bei einer Infoveranstaltung am 26. November. Auch Eltern sind herzlich eingeladen.
Viele Jugendliche tun sich nach der zehnten Klasse schwer mit der Entscheidung, wie es weitergehen soll. Eine Ausbildung machen? Oder doch lieber weiter zur Schule gehen und einen höheren Bildungsabschluss anstreben?
Hier haben wir ein ganz konkretes Angebot für Jugendliche“, erzählt Schlüsselregion-Geschäftsführer Dr. Thorsten Enge. „Sie können gleichzeitig eine betriebliche Ausbildung und die Fachhochschulreife machen und sich so alle Möglichkeiten offenhalten.“
Ermöglichen kann dies ein neues Modell am Berufskolleg Niederberg, das im Sommer 2020 an den Start gehen soll und bereits im Sommer dieses Jahres erstmals öffentlich vorgestellt wurde. Schulleiter Frank Flanze erklärt: „Wir möchten eine Klasse einrichten, in der Auszubildende zusätzlichen Unterricht bekommen und so nach drei Jahren sowohl den Berufsabschluss als auch die Fachhochschulreife in der Tasche haben.“
Das bringe viele Vorteile mit sich, so Flanze: „Über die Ausbildung gelingt der Einstieg in den Beruf. Und mit der Fachhochschulreife eröffnet sich die Möglichkeit, danach eventuell noch ein Studium zu beginnen.“
Wie das funktioniert, erklären Berufskolleg und Schlüsselregion gemeinsam bei der Infoveranstaltung, die am Dienstag, 26. November, um 18 Uhr im Berufskolleg Niederberg stattfindet. „Es werden an dem Abend auch Unternehmen dabei sein, die offene Ausbildungsplätze für die Verbindung von Ausbildung und Fachhochschulreife anbieten“, berichtet Enge. „Im Optimalfall entdecken Jugendliche am 26. November, also nicht nur das passende Modell für sich, sondern finden auch direkt einen Ausbildungsplatz dazu.“ Und haben dann die Nase vorn: „Entscheidung getroffen, ohne sich festlegen zu müssen, und anders als die Freunde, die in Vollzeit weiter zur Schule gehen, die Fachhochschulreife machen und dabei schon das Azubi-Gehalt bekommen. Nicht schlecht, oder?“, meint Enge.
Alle Infos gibt es auch online unter www.ausbildung-schluesselregion.de, dem Ausbildungsportal der Schlüsselregion.
Artikel aus der RP: https://rp-online.de/nrw/staedte/ratingen/berufskolleg-niederberg-und-schluesselregion-bieten-einen-infoabend-an_aid-47290867
Praktiker stellen mehr als 100 Berufe vor (WAZ 11.11.2019)

„Arbeitskreis weiterführender Schulen in Niederberg“ organisiert im Berufskolleg zum neunten Mal Info-Nachmittag
Velbert-Mitte. Heiligenhauser, Wülfrather und Velberter Schüler der Sekundarstufen 1 und 2, die sich zunehmend Gedanken über ihren künftigen Beruf machen, können sich dafür den 15.November vormerken. An diesem Freitag findet in der Zeit von 15 bis 18 Uhr die neunte Auflage der Berufsinformationsveranstaltung (BIV) statt. Wie immer im Berufskolleg Niederberg. Dieser Veranstaltung, die ursprünglich auf eine Idee von Reinhard Schulze-Neuhoff zurückgeht, basiert auf drei Säulen: Firmen und Unternehmen aus der Region, die beiden Berufskollegs Niederberg und Bleibergquelle und vor allem Vertreter verschiedenster Berufe, die praxisnah von ihren persönlichen Erfahrungen und aus ihrem Arbeitsalltag berichten. Angesprochen sind nach Auskunft der Organisatoren vom „Arbeitskreis für weiterführende Schulen Niederberg“ insgesamt rund 1300 potentielle Interessenten. Viele Besucher gingen anschließend wieder mit sehr viel konkreteren Vorstellungen nach Hause, heißt es, und die Gelegenheit werde auch gerne genutzt, um Praktikumsplätze zu finden. Dieses Mal können die Schüler „weit mehr“ als 100 Berufe kennenlernen sowie darüber hinaus bei Bedarf auch das Uni- und Fachhochschulleben.“ Die Firmen kommen übrigens nicht ausschließlich aus ganz uneigennützigen Motiven, sondern halten durchaus auch Ausschau, wer zu ihnen als neuer Mitarbeiter passen könnte und ermuntern zu Bewerbungen. Das große Plus der BIV ist laut Arbeitskreis je doch nach wie vor hauptsächlich der Umstand, dass Berufstätige – also Menschen, die den jeweiligen Job wirklich ausüben – „aus dem Nähkastchen und ihrem Berufsalltag plaudern: Da kommt der Berufs ein Stück aus der Anonymität heraus“. Das kreiseigene Berufskolleg öffnet am 15. November einige seiner Türen und bietet etwas die Möglichkeit, in der Metallwerkstatt Bundesligaembleme zu fräsen, Bewerbungsfotos zu machen zu lassen, ganz neue Erfahrungen mit der Rauschbrille zu sammeln und seinen ökologischen Fußabdruck vermessen zu lassen (Langenberger Straße 120).
WAZ Velbert – 11.11. 2019 - Von Klaus Kahle
International Learning Community Tourism in Twente

In der letzten Septemberwoche fand der Auftakt für das dritte Semester des Erasmus+-Projektes „International Learning Community Tourism“ in der ostholländischen Region Twente statt. Fünf Studenten der Fachschule für Wirtschaft (FSW) konnten zusammen mit Studenten/innen der HLW FW Kufstein/Österreich sowie der niederländischen Berufsschule ROC Twente an innovativen Lösungen zu Fragestellungen aus verschiedenen Bereichen forschen. Den Input zu der einwöchigen Veranstaltung gestaltete die Leiterin des Tourismusverbandes Twente, Quirine ter Har. Bis zum Februar 2020 werden die Studenten in Teams den Themen „Generation Gap“ und "Internationaler Austausch von Fachkräften in Fremdenverkehrsberufen" nachgehen.
Ausbildungsbörse der Schlüsselregion e.V. im Forum Niederberg (Artikel der WAZ)
Auf der Schlüsselregion-Ausbildungsbörse im Forum Niederberg präsentierten am Samstag insgesamt 27 Unternehmen und Hochschulen zahlreiche Ausbildungsplätze und duale Studienplätze für das nächste Jahr. Die Besucher, in den meisten Fällen noch Schüler, konnten sich dabei hauptsächlich über Berufsbilder und Ausbildungsstellen im kaufmännischen und gewerblich-technischen Bereich informieren. „Jetzt ist bereits ein guter Zeitpunkt sich zu bewerben“, sagt Dr. Thorsten Enge, Geschäftsführer des Vereins Schlüsselregion. Die Bewerbungsphase läuft bei vielen Betrieben zwar noch bis zum Ausbildungsstart im Sommer nächsten Jahres, doch freuten sich die Unternehmen darüber, nun schon im Forum Niederberg erste Bewerbungsmappen entgegen zu nehmen.
Personalreferentin erfreut über zahlreiche Gespräche
So zum Beispiel die Schulte-Schlagbaum AG, die zurzeit noch Nachwuchs sucht, der entweder den Weg als Industriekaufmann oder Fachinformatiker einschlagen möchte. „Wir haben heute viele Gespräche geführt. Das Interesse ist auf jeden Fall da und Bewerbungen konnten wir auch entgegennehmen“, ist Personalreferentin Lisa Dalbeck zufrieden. Die jungen Besucher hatten allerdings auch die Chance, sich über Gespräche mit anderen Jugendlichen, die sich bereits in der Ausbildung befinden, einen Eindruck von dem Unternehmen zu machen. Felix Niermann ist 18 Jahre alt befindet sich im ersten Ausbildungsjahr und erzählt: „Als Azubi kann man den Bewerbern natürlich noch mal aus eigener Erfahrung erklären, wie das Unternehmen so ist“. Dass er als Azubi bereits auf einer Ausbildungsbörse für seinen Arbeitgeber werben kann, macht Felix Niermann ein wenig stolz. „Man fühlt sich gebraucht“, sagt der Auszubildende der Schulte-Schlagbaum AG.
Kombi aus Ausbildung und Studium ist ein attraktives Angebot
Dass eine Kombination aus Ausbildung und Studium für viele Schulabgänger ein attraktives Angebot darstellt, haben viele Unternehmern auf der Börse bereits verstanden und boten daher viele duale Studiengänge in Kooperationen mit Hochschulen an. „Der Trend geht nun mal zu höheren Bildungsabschlüssen. Daran muss man sich anpassen“, weiß Dr. Enge. Erstmals warb die Schlüsselregion an ihrem Stand auf dem Stellenmarkt auch für ein Programm das es ermöglicht, parallel zur Ausbildung die Fachhochschulreife zu erwerben. Das Modell soll sich beispielsweise an Realschüler richten, die nach ihrem Abschluss vor der Entscheidung stehen, entweder eine Ausbildung anzufangen oder weiter zur Schule zu gehen.
So funktioniert das neue Programm der Schlüsselregion
Die Doppelqualifikation funktioniert folgendermaßen: Zusätzlich zur Ausbildung im Betrieb und dem Unterricht an der Berufsschule bekommen die Schüler des Programms einmal pro Woche Unterricht in Fächern wie Deutsch und Mathematik. Auch die Stadtwerke Velbert bieten dieses Modell seit neustem an, wissen jedoch, wieso die Nachfrage bisher nicht so groß ist. „Das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen und bisher ist vielen Schülern einfach nicht bewusst, dass es diese Möglichkeit gibt. Das wollen wir ändern und planen in Zukunft vermehrt dafür zu werben“, erzählt Bärbel Krohn Personalreferentin der Stadtwerke. Für Besucherin Aynur Akbulut kommt das Programm zwar nicht mehr in Frage, da sie ihren Abschluss an einem Berufskolleg bereits in der Tasche hat und lediglich nach einer interessanten Ausbildung sucht. „Wenn es dieses Programm schon früher gegeben hätte, hätte ich es mir auf jeden Fall mal angeschaut. Das Konzept klingt sehr gut“, sagt die 20-Jährige.
WAZ – André Marston Alvarez 22.09.2019
Am Samstag, den 21. September, stellen Unternehmen ihre Ausbildungsplätze für 2020 vor.
23 Firmen und drei Hochschulen informieren auf der Ausbildungsbörse der Schlüsselregion e.V. über freie Ausbildungsplätze in gewerblich-technischen und kaufmännischen Berufen und über duale Studiengänge. Die Veranstaltung findet von 10 - 13 Uhr im Forum Niederberg statt. Jeder Interessierte ist herzlich eingeladen. Auch Eltern können gerne mitkommen.
Bei insgesamt über 100 freien Ausbildungsstellen in der Schlüsselregion für 2020 ist es gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. Für Hilfe sorgt die Ausbildungsbörse, denn dort können alle erdenklichen Fragen gestellt werden: nach verfügbaren Ausbildungsberufen, den Voraussetzungen für den angestrebten Beruf, oder den Möglichkeiten, Ausbildung und Studium zu kombinieren.
Vor Ort werden sämtliche Fragen von den Ausbildungsleitern und Auszubildenden der regionalen Unternehmen direkt beantwortet. Auch gibt es Tipps, auf was bei Bewerbung und Vorstellungsgespräch Wert gelegt wird. Aber nicht nur das: nach dem ersten Kontakt kann schon die eigene Bewerbungsmappe abgegeben werden.
Natürlich präsentieren auch die drei Hochschulen der Region ihr Angebot für das Duale Studium, das parallel zur Ausbildung verläuft.
Am Stand der Schlüsselregion e.V. stellt das Berufskolleg Niederberg die Möglichkeit vor, an der Schule parallel zur Ausbildung die Fachhochschulreife zu erwerben!
Alle vertretenen Firmen und ihre angebotenen Ausbildungsplätze sind schon jetzt auf dem Ausbildungsportal ausbildung-schluesselregion.de zu finden.







