Talentwerkstatt 2018

Eine Schülerin und sieben Schüler der Klasse 18BF2M konnten sich in vier Wochen bei der GLW mit Unterstützung von Auszubildenden beweisen. Von der Konstruktionszeichnung, über die Bearbeitung verschiedener Metalle, bis hin zur Elektroinstallation mussten die Schülerin und Schüler mit Hilfe von Auszubildenden ein komplexes Rennauto herstellen. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen.

Alle waren am Ende stolz auf ihr Ergebnis, aber auch auf die gemachten Erfahrungen, zusammen mit Fachauszubildenden der Metallindustrie an einem Projekt gearbeitet zu haben.

„Jederzeit wieder und besonders die Arbeit unter Zeitdruck waren eine tolle Erfahrung für mich“, sagte ein Teilnehmer am Ende des Projekts.

In diesem Sinne freuen wir uns auf die nächste Talentwerkstatt 2019!


16 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Niederberg geehrt

Die Industrie- und Handelskammer lobte besonders gute Leistungen

„Wenn von 5000 Schülerinnen und Schülern im Regierungsbezirk Düsseldorf 283 für besonders gute Leistungen geehrt werden und davon 16 Schülerinnen und Schüler von unserer Schule sind, ist das Grund zur Freude“, so Flanze und lobt die Unterstützung und Motivation, die die Absolventen und Absolventinnen durch ihre Ausbildungsbetriebe vor Ort erfahren.

„Sie haben gezeigt, dass sie es wirklich draufhaben. Chapeau!“, wandte sich IHK-Präsident Andreas Schmitz in seiner Rede an die etwas 300 Auszubildenden, die letzten Dienstag in die Tonhalle am Rhein gekommen waren, um im Beisein der Ministerin für Schule und Bildung, Yvonne Gebauer, die offizielle „Ehrung der Besten“ entgegenzunehmen. Neben den besten Azubis wurden auch die besten Absolventinnen und Absolventen der höheren Berufsbildung, also Fachwirte und Meister geehrt. Ministerin Gebauer gratulierte den Ausgezeichneten und sagte: „Wer bei der Prüfung zu den Besten gehört, war nicht nur fleißig und hat Talent, sondern erfuhr während seiner Ausbildung auch eine bestmögliche Förderung. Dazu treten die Berufskollegs und Arbeitgeber gemeinsam ein.“

Die Berufsschülerin des Berufskolleg Niederberg, Marina O. hat eine Ausbildung zur Industriekauffrau gemacht und hat die Abschlussprüfung mit „sehr gut“ bestanden. Sie fühle sich jetzt sehr geehrt und werde jetzt „richtig Gas geben“. Sie schätzt auch die Zusammensetzung der Schüler: “Wir haben alle ganz unterschiedliche Berufe erlernt. Ich bin Industriekauffrau, andere sind Verkäufer, Einzelhändler, Werkzeugmechaniker und Maschinen und Anlageführer.

 

"16 Schüler des Berufskollegs Niederberg geehrt", WAZ 18.10.2018


Autos bauen in der Talentwerkstatt

(RP) In der „Talentwerkstatt Technik“ erhielten Schüler der Martin-Luther-King-Schule und des Berufskollegs Niederberg erste Einblicke in die Arbeitswelt produzierender Unternehmen. Gemeinsam mit Azubis aus Schlüsselregion-Firmen haben sie aus Blechen Modellautos gebaut, die sogar batteriebetrieben fahren können.

Projektkoordinator ist die Schlüsselregion, gebaut wurden die Autos in der Gemeinschaftslehrwerkstatt (GLW). Stolz präsentieren Kerim Ali Yoldas und Theo Mühlmann ihr Modellauto, das sie im Rahmen der Talentwerkstatt Technik gebaut haben. Gemeinsam mit sechs weiteren Vollzeitschülern des Berufskollegs Niederberg haben sie an vier Tagen über vier Wochen verteilt an ihrem Rennauto gebohrt, gesägt, Metallteile zurecht gebogen und montiert.

Zum Abschluss wurden die Autos mit einer Batterie versehen und verkabelt, so dass sie nun um die Wette fahren können. Angeleitet wurden die Schüler dabei von Auszubildenden aus Industrieunternehmen der Schlüsselregion, ein Azubi kümmerte sich um zwei Schüler.

Für das Projekt wurden Schüler vom Berufskolleg Niederberg (BKN) und von der Martin-Luther-King-Schule (MLK) mit besonderem technischen Interesse von ihren Lehrern ausgewählt und vom Unterricht freigestellt.

„Bei diesem Projekt erhalten unsere Schüler einen besonderen Zugang zu Firmen und haben die Chance, ihr Können auch abseits vom klassischen Bewerbungsprozess zu zeigen“, sagt Anke Mellor, Studien- und Berufswahlkoordinatorin der MLK. Lars Bleibtreu, Verbindungslehrer am BKN ergänzt: „Die Schüler kommen mal aus dem Schulbetrieb raus. Sie sehen hier, wo die Reise beruflich hingehen könnte und dass eine Ausbildung im Metallbereich Spaß macht und gute Chancen bietet.“

Bei der Abschlusspräsentation zeigten die Schüler ihr Werk auch Personalverantwortlichen der Firmen, aus denen ihre Mentoren-Azubis kommen. „Für uns ist das eine gute Möglichkeit, junge Leute kennen zu lernen, unsere Firma bekannter zu machen und Infos zu weniger bekannten Ausbildungsberufen in der Industrie weiter zu geben. Und vor allem vermitteln unsere Azubis, dass die Ausbildung Spaß macht“, berichtet Anja Tilmann-Unkel, Personalverantwortliche der Firma Beyer & Müller GmbH & Co. KG.

Und das ist auch das Ziel des Schlüsselregion-Projekts: Jugendliche für eine Ausbildung im Metallbereich zu begeistern und sie in Kontakt mit Firmen zu bringen. Gefallen hat es sichtlich allen Beteiligten: „Das Projekt hat Spaß gemacht und wir haben hier viel gelernt“, sagt Kerim Ali. Und Theo ergänzt: „Die Azubis waren sehr nett und haben uns viel geholfen.“

Lucas Wollny ist einer der Azubis. Er macht derzeit seine Ausbildung bei den Stadtwerken Velbert und hat bei dem Projekt zwei Schüler angeleitet. Auch ihm hat die Arbeit mit den Jugendlichen gefallen: „Die Zusammenarbeit in meiner Gruppe hat sehr gut funktioniert und die Schüler kamen zum Teil schon mit Vorerfahrungen im Metallbereich in das Projekt.“

Das Projekt wurde initiiert und koordiniert von der Schlüsselregion e.V. und durchgeführt in der Gemeinschaftslehrwerkstatt (GLW), die für so ein Projekt sehr gut ausgestattet ist.

„Das Projekt bietet den Schülern die Möglichkeit, sich beruflich zu orientieren, Industrie-Berufe und vor allem Firmen kennenzulernen und sich mit den Azubis auszutauschen“, so Volker Knipping, Geschäftsführer der Gemeinschaftslehrwerkstatt.

RP-Online 16. Oktober 2018

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Zusatzqualifikation internationales Marketing und Außenhandel

"Danke. Ich bin auch sehr zufrieden!“, kommentiert Jessica Knobloch ihr beeindruckendes IHK-Zeugnis in Internationalem Marketing und Außenhandel. Gemeinsam mit elf weiteren Berufsschülerinnen und Berufsschülern des Berufskollegs Niederberg war sie vor wenigen Tagen nach Düsseldorf gereist, um nach bestandener Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer die begehrte Zusatzqualifikation in Empfang zu nehmen.

„Zwei Jahre lang haben wir gebüffelt, aber es hat sich absolut gelohnt“, ergänzt der angehende Industriekaufmann Fabian Lukas. Neben fundierten Kenntnissen  in den Bereichen Internationales Marketing und Außenhandel absolviere man noch zwei staatlich anerkannte Fremdsprachenprüfungen, den EDV-Führerschein NRW und ein dreiwöchiges Betriebspraktikum im Ausland, erläutert  er.

Die inhaltliche und logistische Prüfungsvorbereitung geschieht am Berufskolleg Niederberg. Die zunehmend internationale Ausrichtung der Unternehmen vor Ort habe das BkN Niederberg vor drei Jahren dazu  bewogen, ein ergänzendes, international ausgerichtetes Bildungsangebot einzurichten, das insbesondere Berufsschülerinnen und Berufsschülern aus den Bereichen Industrie und Büromanagement an ihren Berufsschultagen wahrnehmen könnten, erklärt Bildungsgangleiter Michael Koepsell.  Nicole Paas, Mitinitiatorin und Projektleiterin hebt zudem die gute Kooperation mit dem Düsseldorfer Max-Weber-Berufskolleg hervor, welches von Beginn an stets beratend zur Seite gestanden habe.

Die Unternehmen vor Ort freut es. Wenn ihre Auszubildenden nach Praktika in Tochterunternehmen oder in Betrieben ausländischer Kunden wieder nach Hause kämen, hätten sie nicht nur wertvolle persönliche Erfahrungen gemacht, sondern auch den Kontakt zu den ausländischen Partnern gestärkt, so Jessica Knobloch weiter. „Mein Ausbildungsbetrieb W. Schlechtendahl & Söhne GmbH verteilt  mittlerweile die entsprechenden Flyer des Berufskollegs an all seine Auszubildenden."

Für weitere Informationen: 

Sabine Bauer, sbauer@berufskolleg-niederberg.de


Erasmus-Projekte am BkN

Im Rahmen der “International Learning Community Tourism”, einem mehrjährigen Erasmus-Projekt, trafen sich vom 17. bis 21. September Studenten/innen und Dozenten/innen aus den Niederlanden, Deutschland und Österreich zu einer arbeitsreichen Woche mit Workshops und Recherchen vor Ort. Die übergeordnete Aufgabe besteht darin, die Tourismusregion “Pillerseetal” (Hochfilzen, Fieberbrunn, St. Ulrich am Pillersee, Waidring) zu analysieren und der Frage nachzugehen, wie die Attraktivität bei den Zielgruppen aus Deutschland und den Niederlanden erhöht werden kann.


Bilderausstellung „Kreativ gegen Rassismus“ macht Station am Berufskolleg Niederberg

Bilder von Zebras, Eisbären und Ufos…Was haben diese drei Dinge gemeinsam?

Sie sind Bestandteil der Wanderausstellung des Kreises Mettmann zum Thema „Rassismus“, die für zwei Wochen am Berufskolleg Niederberg Station machte. Die Schülerbeiträge spielen metaphorisch-kreativ mit den Vorstellungen der Betrachter und regen zum Nachdenken an.

Die Schulen des Kreises Mettmann waren anlässlich eines Wettbewerbes vorab dazu aufgerufen, Schülerbeiträge zum Thema „Rassismus“ zu erstellen, die es nun zu besichtigen galt.

Die Ergebnisse sind durchaus sehr tiefgründig und dem gesellschaftspolitischen Thema angemessen. Ziel der Ausstellung ist es, deutlich zu machen, dass ein von Vielfalt geprägtes Miteinander ohne Rassismus und Diskriminierung Grundvoraussetzung für eine positive gesellschaftliche Entwicklung ist.

Die Schulklassen des Berufskollegs Niederberg nutzten die Gelegenheit, um sich zum Thema Rassismus zu informieren und zeigten sich beeindruckt. In anschließenden Unterrichtsgesprächen wurde die Thematik dann noch einmal aufbereitet, diskutiert und offene Fragen beantwortet.

Eine Auswahl der besten Bilder findet sich auf der Seite des Kreises Mettmann, darunter auch die Gewinnerbeiträge unserer Schule.

WET

Flyer des Kreises Mettmann mit sämtlichen Beiträgen:


"Schulhund Lana beruhigt die Lage in der Klasse"

Am Berufskolleg Niederberg gibt’s jetzt einen Schulhund. Der geht ganz gezielt mit in die Klassen, die „etwas spannender zu unterrichten sind“.

Eine bohrende Frage ist im Berufskolleg Niederberg jetzt immer häufiger zu hören. „Wann kommt der denn mal zu uns?“ Mit der ist allerdings kein superbeliebter Lehrer gemeint, und eigentlich ist der ja auch eine die: Nämlich Lana, eine Harzer Rotfuchs-Hündin, die seit Februar als Schulhund im Einsatz ist. Und offenbar schon allein durch ihre bloße Präsenz und Ausstrahlung kleine Wunder bewirkt. Sie ist einfach nur da und wirkt – beruhigend und entspannend.

Den gesamten Artikel finden Sie unter folgendem Link: WAZ vom 11.07.2018 "Schulhund Lana beruhigt die Lage in der Klasse".

Foto: Andre Hirtz (WAZ)