Schulprogramm

1 Präambel

Jugendliche, junge Erwachsene und ihre Familien treffen heute auf eine Ausbildungswelt, Berufswelt und Weiterbildungswelt, die sich stark verändert.

 

Zielgruppen

Das Berufskolleg Niederberg – Europaschule richtet sich an

• Schüler, die sich persönlich und fachlich weiterentwickeln und in ihrem Neigungsbereich ihre Chancen verbessern wollen;

• Studierende, die sich persönlich und fachlich in ihrem Vertiefungsbereich profilieren möchten, um berufliche Herausforderungen zu meistern;

• Auszubildende, die sich berufsfachlich auf der Höhe der Zeit schulisch begleitend ausbilden lassen möchten;

• Familien, die ihre Kinder in „guten Händen“ wissen wollen; wir bieten ihren Kindern ein aufmerksam geführtes und gepflegtes „Haus des Lernens“.

 

Kernaufgaben

Wir sehen uns verpflichtet, eine stetige Qualitätsverbesserung in unseren vorrangigen Kernaufgaben anzustreben:

• der beruflichen Bildung und Ausbildung,

• der nationalen und internationalen Zertifizierung und

• der Weiterbildung.

Unterrichtsqualität, persönliche Betreuung unserer Schülerinnen und Schüler und Studierenden sowie engagierte Fort- und Weiterbildung unseres Lehrpersonals, außerdem Erhalt und Ausbau unserer sehr gehobenen Ausstattung, das sind unsere obersten Kernaufgaben.

Bestreben aller ist es, das Fördern und Fordern menschlich zu gestalten und an angemessenen, nachvollziehbaren Maßstäben zu messen.

 

In der Tradition der beruflichen Bildung

Das Berufskolleg Niederberg - Europaschule - leistet berufsfachliche, gesellschaftlich-kulturelle und mitteleuropaorientierte Bildung. Mitteleuropa wird in diesem Sinne verstanden als ein historisch gewachsener, politischer, wirtschaftlicher, rechtlicher und ideeller Kulturraum.

In der deutschen Tradition, konkretisiert am Berufsbildungsgesetz als einem Gesetz der Ausbildungsverfassung, tragen wir dem ökonomischen Aspekt beruflicher Bildung seither in besonderer Weise Rechnung.

Insoweit ist berufliche Bildung für uns auch das in angelsächsischer Tradition angelegte Human Resources Development, zu dem unser Berufskolleg auch unter gewandelten wirtschaftlichen Bedingungen als Institution beiträgt.

In unserem Verständnis der mitteleuropäischen Tradition ist Berufsbildung auch konkrete Wirtschaftsentwicklung, und zwar nicht nur in der dualen Organisation beruflicher Bildung. 

 

Verortung in der Region

Das Berufskolleg Niederberg – Europaschule - mit seiner auf den

regionalen Bedarf zugeschnittenen Bildungsgangstruktur - ist ein Baustein der Wirtschaftsentwicklung der Schlüsselregion Velbert/Heiligenhaus und des übrigen niederbergischen Raumes sowie des Kreises Mettmann. Menschen erwerben Qualifikationen und erhöhen ihre Chancen; Unternehmen und Institutionen sichern die Versorgung mit persönlich und fachlich qualifizierten jungen Menschen.

Unsere Adressaten sind auf diesem Feld zusätzlich zu den traditionellen berufsständischen Organisationen auch Branchen mit ihren spezifischen Bedarfen sowie Absolventen, die sich bedarfsgerecht beruflich bilden wollen.

 

2 Leitziele

Für die Arbeit am Berufskolleg Niederberg –Europaschule - gelten folgende Leitziele:

 

Professionalität

Wir stehen für eine engagierte und professionelle Wahrnehmung unseres Bildungs- und Erziehungsauftrages. Unser Bestreben ist, das Fördern und Fordern menschlich zu gestalten und an angemessenen, nachvollziehbaren Maßstäben zu messen.

 

Individuelle Förderung

Dazu streben wir eine ganzheitliche Ausbildung durch eine sehr hohe Unterrichts-, Organisations- und Betreuungsqualität an, in der Schüler in Sozial-, Human- und Methodenkompetenzen gefördert werden. Darüber hinaus fördern wir die Leistungsfähigkeit unserer Schüler durch ein vielfältiges Bewegungsangebot in unserem Konzept der „Bewegungsfreudigen Schule“.

 

Sprachbildung / Sprachsensibler Fachunterricht

Unsere Schule fördert eine durchgängige Sprachbildung. Es herrscht ein bewusster und förderlicher Umgang mit Sprache in allen Fächern und schulischen Handlungsbereichen. Die Lehrkräfte sind Sprachvorbild.

 

Kooperation

Wir kooperieren intensiv mit einer Vielzahl von lokalen und regionalen Bildungsinstitutionen(Ausbildungsbetrieben und deren Dachorganisationen, Universitäten, Fachhochschulen, Akademien, Weiterbildungseinrichtungen,..).

Unsere Schülerinnen und Schüler beteiligen sich regelmäßig und sehr erfolgreich an Kooperationsprojekten (Microsoft Academy, NFTE) und Wettbewerben mit unterschiedlichsten Kooperationspartnern und Veranstaltern.

Kooperationen mit Partnern aus den Bereichen Kunst, Kultur, Wissenschaft und Sport (Theateraufführungen, Ausstellungen, Lesungen, Sportwochen,.. ) intensivieren das soziale Lernen in der Schule.

 

Europa

Als Europaschule nehmen unsere Schülerinnen und Schüler regelmäßig an breit angelegten Projekten im Rahmen des Comenius-Programmes der EU teil und entwickeln damit den Europäischen Gedanken weiter.


Seit 1995 kooperieren wir international mit unseren Partnerschulen aus den Niederlanden, Belgien, der Slowakei, Frankreich, Polen, Ungarn, Spanien und der Türkei.


Die Projekte sind stets fächerübergreifend angelegt und stehen offen für die Beteiligung von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern sowie Ausbildungsbetrieben. Durch regelmäßig stattfindende Europawochen wird eine große Öffentlichkeitswirkung erreicht, der Europaschulgedanke ständig neu vitalisiert und neue Comenius-Projekte werden angestoßen.

 

Integration

Gleich-

berechtigung

Inklusion

Besonders achten wir auf einen respektvollen und vorurteilsfreien Umgang bei der Integration von Studierenden und Schülerinnen und Schülern, die eine andere kulturelle Prägung mitbringen. Unser kulturelles Modell ist das der modernen Berufsbildung, orientiert an der europäischen Berufstradition. Wir legen Wert darauf, dass jede Schülerin/jeder Schüler die Möglichkeit erhält, sich vollständig und gleichberechtigt an allen schulischen Prozessen zu beteiligen – und zwar von Anfang an und unabhängig von individuellen Fähigkeiten, ethnischer wie sozialer Herkunft, Geschlecht oder Alter.

 

Ausstattung

Wir sind eine Angebotsschule im Kreis Mettmann mit einem räumlich und technisch sehr gutausgestatteten und sehr gepflegten „Haus des Lernens“, das wir unseren Studierenden und Schülerinnen und Schülern unterschiedlicher Herkunft bieten, pflegen und weiterentwickeln.

 

3 Entwicklungsprozesse

Im Sinne permanenter Qualitätsverbesserung unserer Kernaufgaben (Präambel) entwickeln wir unsere Leitziele ständig weiter.

 

Leitziel „Professionalität“

Entwicklungsprozesse

Studierende und Schülerinnen und Schüler qualifizieren sich bei uns für vielfältige und auch anspruchsvolle kaufmännische sowie technische Tätigkeiten.

1. Didaktische Jahresplanung

- kontinuierliche Fortschreibung

- Einführung "Kompetenzorientierte Bildungspläne" (in Vorbereitung)

Unsere Schülerinnen und Schüler und Studierende lernen auch nach dem Lernfeldkonzept, sie erfahren eine starke Vernetzung ihres Wissens.


Unsere Lehrer unterstützen sich gegenseitig bei der Wahrnehmung ihrer Rollen.

Unsere Lehrer nehmen die Aufgaben Beraten, Unterrichten, Diagnostizieren, Fordern und Fördern, Beurteilen und Verwalten sehr professionell in ihren Berufsrollen wahr, nämlich als: Leiter, Klassenlehrer, Fachlehrer, Beratungslehrer, Ansprechpartner.

2. Begleitprogramm für:
0. Praktikanten

1. Referendare

2. Seiteneinsteiger

3. spezialisierte Ergänzungslehrer

4. Berufsanfänger

5. Lehrergruppen

 

3. Fortbildungen für:

A. Klassen- und Bildungsgangleitungen:

schulinterne Fortbildungen:

- Classroom-management

- Klassenleitungsmethoden


B. Vollzeitlehrer:

schulinterne Fortbildungen:

- Unterrichtsentwicklung

- Umgang mit Störungen


C. Konzepte gegen Konflikte und Störungen:

- Einführung des Trainingsraumkonzeptes

- Einführung pädagogischer Teilkonferenzen

- Gewaltpräventionsprogramm


D. Fachfortbildungen:

- vgl. Fortbildungsplan

 

Wir entwickeln Standards für die einzelnen Rollen und deren Umsetzung in den verschiedenen Teilbereichen unserer Schule.

- SEFU – Befragungen

- Feedback-Sitzungen

- Kollegiale Hospitation (in Vorbereitung)

- Sekretariat/Projektgruppen

 

Wir entwickeln unser Medienkonzept weiter.

- Outlook-Kalender als Planungsinstrument für das gesamte Kollegium

- e-mail accounts
- Intranet (im Aufbau)
- Lernplattformen moodle und lo-net2

 

Für das gesamte Kollegium besteht eine sehr gute Daten- und Informations-verfügbarkeit und damit Transparenz.

- Neue Lehrerarbeitsplätze

- Multifunktionsdrucker/Fax

- Bildschirminformation im Foyer und Lehrerzimmer.

 

Durch unser Unterrichtssicherungskonzept gewährleisten wir eine nahezu vollständige Unterrichtserteilung

- Die Arbeit von Stundenplanung, Unterrichtssicherung und Vertretungseinsatz findet verzahnt statt.

 

Leitziel "Individuelle Förderung"

Entwicklungsprozesse

Durch ein verstärktes Qualitätsbewusstsein und einen erhöhten Qualitätsanspruch in den Schulen rückt die bestmögliche Förderung von Schülerinnen und Schülern stärker in den Mittelpunkt pädagogischen Handelns.

 

- Angebot von Auslandspraktika in der Berufsschule, der Höheren Handelsschule und dem Wirtschaftsgymnasium

-Angebot von Fremdsprachenzertifikaten in Englisch für alle Schulformen

-Angebot von DV-Zertifikaten (in Vorbereitung)

Unser Ziel ist es, realistische Chancen für alle zu schaffen, Bildungsbenachteiligungen zu beseitigen bzw. zu verringern und besondere Interessen und Begabungen zu fördern.

Ein besonderer Blick gilt hier den Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die auf eine erfolgreiche Berufsausbildung und eine Teilhabe am gesellschaftlichen (Berufs-) Leben vorbereitet werden müssen.

- Kooperation mit der Europäischen Fachhochschule (EUFH) (in Vorbereitung)

- Angebot Dualer Studiengänge in Kooperation mit Ausbildungsbetrieben in der Region (in Vorbereitung)

- Sozialpädagogische Beratungsangebote
- Projekt „Junior AG“
- NFTE-Projekt in der Handelsschule

 

Wir gehen von der gemeinsamen Verantwortung der Lehrenden und Lernenden für einen erfolgreichen Lernprozess aus. Unser Ziel ist darum auch die Stärkung der Selbstverantwortung der Schülerinnen und Schüler für ihren Lernerfolg. Wer die erforderlichen Leistungen nicht erbringt, wird beraten, unterstützt und gefördert, wenn er Hilfestellung benötigt. Die Leistungsbereitschaft der Lernenden wird vorausgesetzt, wenn notwendig eingefordert.
Wir verfolgen ein Konzept, das generelle Regeln des Forderns und Förderns umfasst, die für alle Beteiligten gelten. Wo es notwendig und angemessen erscheint, werden jedoch die individuellen Besonderheiten von Personen und Situationen berücksichtigt, um den Lernerfolg zu sichern.

 

- Spezielle bildungsgangbezogene Förderkurse im Differenzierungsbereich

- Bildungsgangberatung

- Trainingsraumkonzept

Wir berücksichtigen auch die Erkenntnisse der Lernpsychologie: Phasen der aktiven und passiven Entspannung während der intensiven Lernphasen gehören zu den Rahmenbedingungen für einen erfolgreichen Lernprozess. Daher schaffen wir die schulorganisatorischen Voraussetzungen für den Erhalt und die Erweiterung von Bewegungsmöglichkeiten der Lernenden und fördern außerunterrichtliche Angebote wie z.B. Pausensport und bewegungsorientierte Klassen- und Kursfahrten.

- Sicherung des Sportunterrichtes für alle Bildungsgänge

- Gesundheitstag am BKN (in Planung)

- Schaffung eines bewegungsfreundlichen Schulraumes (in Planung)

- Entwicklung des Konzeptes einer bewegungs- und gesundheitsorientierten Schule (in Planung)

Individuelle Förderung beginnt im Unterricht selbst. Dazu ist vor allem die diagnostische Kompetenz von Lehrerinnen und Lehrern gefordert. Sie müssen Lernvoraussetzungen ermitteln, Stärken und Schwächen erkennen und aus dem beobachteten Lernprozess Konsequenzen ableiten. Diese diagnostische Kompetenz wird durch Aus- und Fortbildung aktiv unterstützt.

Die Förderung der Eigenverantwortung der Lernenden für ihren Lernprozess steht bei allen Interventionen/Maßnahmen im Mittelpunkt.

- Eingangsdiagnostik: Biografische Interviews, Tests, Selbsteinschätzung

- Diagnostik im Bildungsgangverlauf: Lerntypentest

- Zielvereinbarungen mit Feedbackgesprächen

- Selbstlernzentrum

- gezielte Beauftragung der Lernenden mit Übungsaufgaben aus dem Selbstlernzentrum und der nachfolgenden Auswertung, z.B. mit Hilfe eines Lerntagebuchs (in Vorbereitung)

- Vervollständigung der Materialien auf der Moodle-Plattform; schwerpunktmäßig für die Fächer: Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen, Deutsch, Englisch und Mathematik (in Vorbereitung)

 

Leitziel "Kooperation"

Entwicklungsprozess

Das Berufskolleg als Teil eines großangelegten lokalen und regionalen Ausbildungsnetzwerkes kooperiert mit allen institutionellen Partnern, die die Ausbildung am Berufskolleg vorbereiten, diese begleiten oder eine anschließende Ausbildung bzw. Weiterbildung anbieten.

Wir kooperieren mit einer Reihe von Bildungsinstitutionen:

IHK
- Prüfungskommissionen
- räumliche und personelle Zusammenarbeit

Handwerkskammer

- Prüfungskommissionen

- räumliche und personelle Zusammenarbeit

Bildungsträger

- gemeinsame Klassen

- gemeinsame Projekte


Universitäten

Bergische Universität, Wuppertal, Zusammenarbeit in den Bereichen:

- FB Bildungswissenschaften (Sportwissenschaften)

- Schulsportliches Unfallgeschehen und Sicherheitserziehung;

- Erlebnispädagogik und Abenteuersport

- Sportlehrerausbildung


- FB Bildungswissenschaften (Didaktik)

- Technikdidaktik

- Personelle und sächliche Zusammenarbeit

- Lernfeldarbeit

Fachhochschulen und Akademien
Anbahnung von Zusammenarbeit in den Bereichen:
- Credit Points-Anrechnung
- BA-Zertifizierung
- Master-Zertifizierung
- Duales Studium

 

Kooperationsprojekte mit außerschulischen Partnern ergänzen und erweitern die schulischen Lernmöglichkeiten in vielfältiger Weise.

- Kooperationen mit lokalen Unternehmen

- Unterstützung lokaler Schulen im IT- Bereich

- Praktika

- Sozialpraktika

- Jährliche Berufsinformationsveranstaltung

- Methodentage

- Erlebnispädagogische Veranstaltungen

- Sozialprojekte

- Microsoft-Academy

- Network for teaching Entrepreneurship (NFTE)

 

Das Schulleben wird bereichert, vor allem unter dem Aspekt des sozialen Lernens, durch regelmäßige Kooperation mit Partnern, die unseren Schülerinnen und Schülern künstlerische Erfahrungen ermöglichen, die Auseinandersetzung mit Geschichte und Politik anregen oder den Wert sportlicher Betätigung für den Einzelnen und das Team betonen.

 

- Theateraufführungen (in deutscher und englischer Sprache)

- Ausstellungen

- Autorenlesungen und Podiumsdiskussionen

- Projekttage am Schuljahresende

- Schneesportwoche

Leitziel „Europaschule“

Entwicklungsprozesse

Seit 1995 engagiert sich das Berufskolleg im Aufbau und in der Pflege europaweiter Kontakte mit einer Vielzahl von Schulen. Im Jahr 2000 wurden diese Aktivitäten durch die Anerkennung der Schule als Europaschule gewürdigt.

Zurzeit kooperieren wir international mit unseren Partnern aus den Niederlanden, Belgien, der Slowakei, Frankreich, Polen, Ungarn, Spanien und der Türkei; eine nationale Kooperation haben wir mit unserer Partnerschule in Brandenburg.

Nach der Kontaktaufnahme finden gemeinsame Schulprojekte statt, an denen Lerngruppen bzw. Klassen aus den Partnerländern mitwirken.

Unsere Projekte sind stets fächerübergreifend, beteiligen Schüler, Eltern, Lehrer sowie Ausbildungsbetriebe. Wir vitalisieren den Europaschulgedanken

Die durchgeführten Europaprojekte von 1995 bis 2010 sind auf der Homepage der Schule ausführlich dokumentiert.

Aktuell wird ein Projekt mit dem Titel "Gemeinsame Herstellung eines Kickergerätes" unter Beteiligung von Partnerschulen in Belgien geplant und vorbereitet. Die Durchführung ist für das Schuljahr 2013/14 vorgesehen.

Intensivierung der Firmen- und Schulbesuche in Istanbul (Türkei). (in Vorbereitung)

Planung eines europaweiten Projektes mit dem Titel "Everything is Technics - Preparing for a technical profession". Umsetzung in den Schuljahren 2014/15 und 2016/17 (in Vorbereitung)

ständig neu und initiieren bzw. unterstützen Comenius-Projekte.

 

Leitziel "Integration, Gleichberechtigung, Inklusion"

Entwicklungsprozesse

Es werden die im Schulgesetz verankerten Leitziele zur Integration, Gleich- berechtigung und Inklusion berücksichtigt. Im individuellen Fall pflegen wir einen willkommen heißenden Umgang mit Heterogenität.

- Schülerforum auf der Homepage

- Schülervertretung mit eigenem Raum zentral im Foyer

- Seelsorgeraum mit festen Sprechzeiten

- Optimale Unterstützung der Durchsetzung von Nachteilsausgleichen, z.B. für das Abitur 2014

- Anwendung technischer und rhetorischer Hilfsmittel und Methoden im Unterricht z.B. bei Hörgeschädigten

- Girls day

- Koch- oder Hauswirtschaftstage für männliche Jugendliche

 

Leitziel "Ausstattung"

Entwicklungsprozesse

Wir bieten ein gepflegtes „Haus des Lernens“. Dies betrifft die Aspekte:


Ausstattung

- Erhalt moderner Labore und Werkstätten im Industriestandard

- EDV- und Softwareausstattung auf aktuellem Stand, bei Software im Industriestandard (Siemens, Bosch, MTS, …)

- Active Whiteboards und Dokumentenkameras, feste und mobile Beamer

 

Pflege

- Professionelle Reinigung und Förderung der

Eigenverantwortlichkeit von Klassen für ihre Räume

 

Sicherheit im Brand- und/oder Amokfall

- Sicherheitskonzept „Sichere Schule“/ Regelmäßige

Feueralarm-Übungen

 

Gesundheit

Ertüchtigung der Cafeteria 2015/17

 

Ökologie

Zertifizierung nach Ökoprofit

Der Schulleitung und dem gesamten Kollegium ist es ein besonderes Anliegen, die Zertifizierung nach dem Umweltsiegel „Ökoprofit“ zu nutzen um als Schule nachhaltig zum Klimaschutz beizutragen.
Dieses Ziel unterstützen wir mit einer Vielzahl von Maßnahmen; die wichtigsten seien hier aufgeführt:


- Eingliederung eines Blockheizkraftwerkes in die bestehende Heizungsanlage (2009)

- Einbau von Bewegungsmeldern im Sinne einer bedarfsgesteuerten Beleuchtung (2009)

- Austausch der Fensteranlage im Bereich der Cafeteria, der Verwaltung und der Klassenbereiche 4 bis 6 (2009)

- Einbau einer Photovoltaik-Anlage (2011)

- Umstellung sämtlicher Beleuchtungsmittel auf energiesparende LED (fortlaufend seit 2015) sowie ergänzende Stromsparmaßnahmen

- Umsetzung flankierender Maßnahmen auf den Ebenen Bildungsarbeit, Unterricht, Exkursionen und Organisation (fortlaufend)

- Umsetzung der Mülltrennung (fortlaufend)